Traditionelle Mühlsteine in Uji, Tencha Blätter werden zu feinem Pulver zermahlenTeezeremonie mit Kinoshita Sensei Matcha Schale aus Hagi und moderner Chasen aus dunklem BambusJapanisches Teehaus in Planten un Blomen, HamburgNakata Kizo, Meister seines Handwerks, stellt etwa die Hälfte aller japanischen Bambusbesen herRaku Matcha Schalen aus Kyoto

Gesund und anregend

Matcha wird aus Tencha hergestellt, der auf Schattenfeldern (Ooishita-en) wächst. Diese Felder werden von Mitte April bis zur Ernte abgedeckt, wodurch die Teeblätter reduzierte Sonneneinstrahlung erhalten. Die frisch gesprossenen Blätter werden gepflückt, gedämpft und dann ohne Rollen getrocknet.

Matcha (Tencha) kann man selten in seinem Originalzustand sehen, da er beim Verkauf bereits zu feinstem Pulver vermahlen ist. Weil die Intensität von Geschmack und Geruch jedoch in der pulverisierten Form schnell nachlässt, bewahren die Teeanbauer diese Sorte in der ungemahlenen Tencha-Form auf.

Im Gegensatz zu Gyokuro und Sencha, bei denen nur die wasserlöslichen Inhaltsstoffe aufgenommen werden können, werden mit dem Genuss von Matcha das gesamte Teeblatt mit den gesamten Inhaltsstoffen zu 100% aufgenommen. So kann Matcha rund 15 mal mehr Inhaltsstoffe aufweisen (zB. Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien) als alle anderen herkömmlichen Grünteesorten und ist besonders reich an Antioxidantien.

Ursprünglich wird Matcha in der japanischen Teezeremonie verwendet. Da er aber besonders gut schmeckt und gesund ist, erfreuen sich mit zunehmender Beliebtheit immer mehr Menschen auch im Alltag an diesem ganz besonderen Tee.